Anliegen

Böttcherfabrik und Die HütteIn der 1997 restaurierten „Hütte“ im Ortszentrum von Pobershau wird das ergreifende Lebenswerk des Pobershau Holzschnitzers Gottfried Reichel in einer ständigen Ausstellung gewürdigt. Skulpturen wider das Vergessen - die besondere Schnitzausstellung im Erzgebirge, würdigt in beeindruckender Art und Weise die geschnitzten Werke Gottfried Reichels. Durch über 300 Figuren werden Themen der Bibel lebendig dargestellt. Zentraler Bestandteil der Exposition sind Szenen aus dem Warschauer Ghetto, in denen der Schnitzer eindrucksvoll in Mimik das unaussprechbare Leid der jüdischen Kinder, Frauen und Männer widergibt.

Die Landschaft, ihre Menschen und ein Stück Zeitgeschichte hat der Dörnthaler Maler und Grafiker Max Christoph künstlerisch verarbeitet. In seinen 386 Zeichnungen, Aquarellen, Pastellen, Temperaarbeiten und Ölbildern spiegeln sich Wärme und Geborgenheit wider. Sie berichten über das tägliche Leben im Erzgebirge. Am 27. Juli 2002 konnte die ständige Gemäldeausstellung im Kulturzentrum Böttcherfabrik in Pobershau gestaltet und der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Mit Unterstützung der Gemeinde Pobershau, der Sparkassenstiftung Mittleres Erzgebirge, der Europäischen Union und dem Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen ging der langjährige Wunsch des Malers Max Christoph und des Holzschnitzers Gottfried Reichel in Erfüllung, ihr Lebenswerk soll dem Erzgebirge als Ganzes erhalten bleiben.

Schüler, Freunde und Bekannte beider Künstler haben eigens aus diesem Anliegen den Kunstverein Max Christoph und Gottfried Reichel e.V. gegründet.

Constanze Ulbricht
-Vorsitzende-